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Ael'lon Charpic
Ael'lons Eltern stammten von der abgelegenen Insel Immerdar, auf der jener auch zur Welt kam. Nicht lange nach seiner Geburt begannen die Unruhen Faeruns und die Phaerimm kamen über das Land um ihr grausiges Werk der Zerstörung zu tun.

Caer und ihr Mann aus dem Hause She'deth jedoch verweilten in Immerdar, sie konnten zu dieser Zeit einen Kampf nicht verantworten. Da ihr mondelfisches Haus dennoch dem elfischen Volk helfen wollten zogen sie nach der Verwüstung Immereskas zu der angeschlagenen Stadt die so sehr Hilfe brauchte.

Caer, eine elfische Klerikerin Corellons, sah zu diesen Tagen zum ersten Mal die barbarischen Auswirkungen des Krieges und schämte sich ebenso wie ihr Mann dafür nicht früher eingegriffen zu haben.

Zu den Zeiten als man die Stadt wieder aufbaute und die Schäden beseitigte, schlossen jene mit einem Goldelfenmagier der die Schlacht zum Teil erlebt hatte Freundschaft. Er kam zu Caer weil ihm die Trance nicht mehr möglich war, weil ihm die Bilder der alten Tage nicht mehr aus dem Kopf gehen wollten. So gab Caer dem Magier priesterlichen Beistand und sie erschufen was möglich war um die Stadt zu schützen und die seelischen Wunden Derer die noch übrig waren zu mildern.

Für Ael'lon waren diese Tage ebenso schwer. Die Bewohner waren ganz anders als jene zu Zeiten Immerdars, die Herzen des Volkes wogen schwerer und seine Eltern fanden wenig Zeit für ihn allein. So verbrachte er einen Großteil seiner Zeit damit seiner Mutter zu folgen und ihr bei der Arbeit zu helfen. Mal schleppten sie Steine und mal schienen die Tage furchtbar ruhig.

Als man glauben konnte die schlimmsten Anzeichen beseitigt zu haben kam die Kunde des Krieges. Fürst Miritar verkündete Myth Drannor zurück erobern zu wollen und die entkommene Brut, halb dämonisch – halb elfisch, zu vernichten. Sie würden sonst das Volk der Elfen durch einen unendlichen Ansturm aus Teufeln und Dämonen untergehen lassen.

Das Volk Immereskas erinnerte sich daran das auch sie Hilfe erhalten hatten, sie erinnerten sich das sie das erste Ziel der Brut sein würden und sie wussten das es nur diese eine Chance gab. Jene Elfen fernab Immerdars glaubten das Festland bereits verloren. So zogen sie aus, 2000 Bogenschützen, die Führung der Stadt persönlich und viele Freiwillige wie die Familie She'dath.

Niemand von diesen Freiwilligen glaubte lebendig zurück zu kehren und deshalb ließ Caer ihren Sohn als einzigen Jüngling der Familie in der Stadt zurück.

Tage zogen ins Land in denen Ael'lon wartete und hoffte. Als die Zeit kam kehrte nur der Freund der Familie zurück. Der Goldelfenmagier nahm den Jungen mit nach Myth Drannor, offenbarte ihm den Schrecken ohne zu ahnen das die vielen Grausamkeiten womöglich zuviel waren für den jungen Elfen.

Nachdem Ael'lon vom Tod seines Vaters überzeugt war und seine Mutter als verschollen galt, abdoptierte der Goldelf Ael'lon in sein Haus. Der Junge schien nie länger als einige wenige Stunden in Trance verbringen zu können ehe er wie im Wahn erwachte. Die verbliebenen Priester die dies billigten lehrten daraufhin Ael'lon die Klerikalen Schriften und offenbarten ihm einen Weg mit der Wut umzugehen.

So zogen Jahre ins Land, Jahre in denen Ael'lon dem Goldelfen langsam zu verzeihen lernte. Jahre in denen er seine Epiphanie erlebt, die Zauberpest das Land schwächte und er seinem Volk eine Hilfe sein musste. Er fühlte sich nicht wohl in der Gegend Myth Drannors, er konnte nie die Schatten der alten Tage vergessen.

Eines Tages, als er innerhalb eines Rituals aus Zufall von einem Zeichen seiner Mutter erfuhr, da brach er auf nach Neverwinter. Der Hohepriester schien dem zuzustimmen, bat allerdings um Zurückhaltung. Ael'lon mochte zwar nun ein Priester sein aber die Zeichen seiner Vergangenheit würden ihn künftig auf ewig verfolgen.

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