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Firali wurde 1250 geboren im Elfenhof Immerdar, - 833 war seine Familie recht früh dem Ruf gefolgt und durch die Traditionen der Goldelfen übernahmen sie auch einige wichtige Verpflichtungen.
Mit etwa 10 Wintern, lernte er die Sprachen und die Gebräuche seines Volkes. Die Erwartungen seines Vaters waren groß und Fleiß gehörte zur obersten Pflicht des Jungen. Doch der Stolz beflügelte Firali dazu den Ansprüchen gerecht zu werden. Auch die Ältesten die das Kind besuchten schienen erstaunt über die Bereitschaft des Kindes und sprachen den Eltern ihren Respekt aus. Man erwartete aber auch nichts anderes von einem Kind, welcher insgeheim als Vater einen Hochmagus hatte. Seine Mutter, eine einfache Bogenschützin die ihm aber zeigen konnte seinen Körper fit zu halten. Wenn etwas ihren Sohn auszeichnen konnte, so dachte sie, dann war es ohne Frage ihr Gemüt und seine Energie sich für das Gute einzusetzen.
Sein Vater jedoch erwartete viel mehr von ihm, die Spiele ließen irgendwann nach, er brachte ihm Seldruin und Drakonisch Stück für Stück bei. Sehr alte Sprachen voller Magie so sagte er, die in den Generationen ihrer Familie fortgetragen wurde. Da es mit der Hochmagie zu tun hatte, war es ihm sogar verboten darüber zu sprechen.
Mit 30 bereits trainierte er wie einige Andere den Umgang mit dem Langbogen und kleineren Waffen. Aber auch das endet sehr schnell wieder. Er musste seinem Vater zu Diensten sein der ihn nun immer häufiger für Übersetzungen und Abschriften alter Texte benötigte.
Mit 71 Jahren jedoch gab es einen größeren Umsturz in seinem Leben. Der geliebte König Zaor Moonflower wurde ermordet, sein Vater fand keine Zeit mehr für Studien, gab ihm lediglich Aufgaben die ihn auf die Akademie vorbereiten sollten. Firali war besorgt über die Magie des Hauses, die Nekromantie entschied über Leben und Tod und er hatte sehr viel Respekt vor dem Leben. Er war nicht sehr angetan von den Dingen die dadurch entstehen konnten, zog den Weg eines Illusionisten vor, doch letztlich oblag es in seiner Pflicht diese Gebiet zu erlernen die nötig waren um irgendwann seinen Vater vertreten zu können.
Mit 80 Wintern entschloss der Ältestenrat wegen seiner Leistungen dass er der Akademie beitreten solle. Es war ein wenig früh würde mancher meinen, aber 31 Jahre später bewies der Angriff der Drow dass der Zeitpunkt nicht hätte besser sein können. Ein harter Krieg entfachte, in dem Firali an den Seiten der Istar kämpfte. Leider jedoch beherrschte er lediglich schwache Schutzzauber für seine Brüder und Schwestern. Der Feind strebte besonders den Tod hoher Magier an und so starben viele seiner Freunde direkt vor seinem Auge. Der Hass ließ ihn dabei kalt werden gegenüber dem Feind, Zorn bemächtigte sich seiner. Sein Vater schien zudem dafür zu sorgen dass sein Sohn an den ungefährlichsten Orten kämpfte, selbst einen erfahrenen Istar schien er über ihn wachen zu lassen. Nach den Jahren die soviel Leid mit sich brachten überkam ihn auch irgendwann mitten in einem Kampf seine Epiphanie.
Die Lichter und die Welt flog unter seinen Füßen vorbei das Mondlicht erfasste seine zarten Gesichtszüge und in blasser Gestallt erblickte er Sehanine Mondbogen. Sie deutete nach unten zeigte ihm einen Ort und flüsterte ihm Worte zur Warnung zu, doch er konnte sie nicht hören, sie gingen wie Wind an ihm vorbei. Er blickte hoch zu Göttin die ihn erwählt hatte und sie beschaute ihn nur voll Sorge und Trauer. Ihr Blick war eindeutig, als sehe sie seinen Tod bereits voraus, etwas das Firalis Herz mit Dunkelheit überzog. Als sich ihm die Möglichkeit bot erzählte er seinem Vater von der Reverie, welcher wie geschockt vernahm das nicht Corellon selbst erschienen war. Sein Sohn abgelehnt vom Gott den sein Haus verehrte?! Gespräche folgten, Unruhe machte sich breit und letztlich brach sein Vater wieder auf zum Turm Reilloch. Es sollte sein letzter Kampf werden und mit seinem Tod schien auch seine Frau vor Trauer zusammen zu brechen. Geschockt vom Tod seines Vaters blieb er wie gelähmt zuhause zurück. Der Freund seines Vaters, der Istar der über ihn gewacht hatte, teilte ihm mit das man den Kiira seines Hauses versiegeln werden würde. Seine Mutter wollte ohne ihren Mann ihr Leben nicht mehr fortführen, zu sehr in Trauer und versessen auf Rache. Sie würde bei den letzten Gefechten dabei sein und wollte nicht das Firali es mit ansehen musste. So zog er aus, allein.

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