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Jaelryn

Jaelryn Rilynt'tar

Name im Spiel: Jaelryn Rilynt'tar
Herkunft Ched Nasad
Rasse Drow
Klasse Trickser Schurke

AussehenBearbeiten

Alter ~120 Jahre
Größe 5 Fuß
Gewicht 57 kg
Haarfarbe weiß
Hautfarbe Obsidianfarben
Augenfarbe nicht erkennbar, da rot unterlaufen
Besonderheiten rote Tätowierungen um die Augen: Das Mal der Ausgestoßenen.
Gesinnung unbekannt

Jaelryn trägt schlichte, lederne Kleidung die viel von ihrer Haut verdeckt. Das Leder ist schlicht und pragmatisch gehalten, ohne große Zier oder Auffälligkeiten. Das Gesicht ist oft im Halbschatten ihrer Kapuze verdeckt.


Um den Hals trägt sie ein Amulett mit dem Zeichen des Mondes, ebenso am linken Handgelenk, um das ein Armband mit silbernem Anhänger baumelt, beides Zeichen von Correllon.

BiografieBearbeiten

Als Ched Nasad wärend des Angriffs der Duergar durch Brandbomben zerstört wurde, war Jaelryn noch ein Kind. An die ursprüngliche Pracht der Stadt der Schimmernden Netze, die wie ein nach unten zeigender Zylinder mit verschiedenen Ebenen geformt waren und deren Gebäude aus dicken steinernen Spinnennetzsträngen bestanden, erinnert sie sich nur noch undeutlich. Jaelryn ist die fünfte Tochter einer der Schwestern der Mutter Oberin Ulviirala. Damit gehörte sie zum Adelszweig des Hauses und hätte in der Arach Tinilith die Ausbildung zur Priesterin von Lolth absolvieren sollen, doch es kam anders. Als das Gestein rings um sie zu bersten begann und die ersten Gesteinsbrocken fielen, lösten sich auch die dicken Spinnennetzstränge der Gebäude. Jaelryn hatte mehr Glück als Verstand, dass sie sich zu dem Zeitpunkt außerhalb des Gebäudes aufhielt und es schaffte, in einen der Nebentunnel zu flüchten, als die Netzstränge zerstört wurden und die Netze, Gebäude, ja, all das, was sich innerhalb des "Zylinders" aus steinernen Spinnennetzen befand, nach unten stürzte. Viele der Drowhäuser wurden zerstört und auch Oberin Ulviirala fiel während der Zerstörung. Die Jaezred Chaulssin - eine Gruppe von Drachen, die sich in humanoide Form verwandeln konnten, übernahm die Führung der Stadt und Jaelryn kannte sie nur in ihrer Drow-Form: Großvater Mauzzkyl, Vater Zammzt und Vater Tomphael (http://forgottenrealms.wikia.com/wiki/Ched_Nasad).

Da nur wenige Drow des Hauses Rilynt'tar überlebt hatten, hatte Jaelryn Glück, dass einer der Hauslehrer überlebt hatte und er ihre Ausbildung übernahm. So lernte sie von ihm die Kunst des Kampfes und - da die Nachwirkungen der Zerstörung Ched Nasads immer wieder neue Machtkämpfe hervorrief - auch in die Kunst der Assassinen. So wurde Jaelryn zu einer Velg'larn (Attentäterin) ausgebildet. Es gab nur wenige Tage und Wochen, in denen sie ungestört von Angriffen ihrer Ausbildung nachgehen konnte. In Ched Nasad herrschte ein fast fortwährender Kriegszustand. Zwerge, Beholder, Phaerimm und sogar einige niedere Dämonen (Fiends) griffen immer wieder an, sodass - zusätzlich zu den sonstigen Machtkämpfen - Jaelryn jeden Tag aufs Neue ums Überleben kämpfen musste.

Jaelryn schaffte es, trotz allem ihren 100sten Geburtstag in den Ruinen von Ched Nasad zu erleben und bekam sogar einige Aufträge von den Jaezred Chaulssin, einige aufstrebende Drow, die sich zu sehr an der Macht vergreifen wollten, zu "beseitigen".

Vor rund zehn Jahren begab es sich, dass sie mit ihrem nächsten "Ziel", einigen Wachen und Arbeitern rund drei Tagesmärsche von Ched Nassad, um weitere zerstörte Tunnel freizugraben, auf einen Trupp Zwerge stießen. Ob sie sich verirrt hatten oder was genau sie in den Tiefen des Unterreichs gesucht haben, blieb unklar. Jedoch führte einer von ihnen ein Buch mit sich, das Jaelryns Aufmerksamkeit weckte. Anfangs fand sie nur das lederne Einband hübsch, das mit einigen Schmuck-Symbolen verziert war. Später jedoch tat es ihr der Inhalt an. Im Buch gab es Zeichnungen von Landschaften auf der Oberfläche. Wälder... Flüsse, Seen. Sie sah Elfen abgebildet und - was sie am meisten erstaunte - einen Drow. Er war mit den Insignien des Hauses Melarn abgebildet - eines Drow-Hauses aus Ched Nasad. Und das Bild zeigte ihn an der Oberfläche.

Sicher, irgendwann wollten sie die Oberfläche von ihren verhassten Vettern wieder zurück erobern. Aber was - bei Lolth - hatte dieser Drow in einem Buch eines Zwerges verloren? Der Gedanke ließ sie nicht los - aber er brachte ihr auch kein Glück. Die Diener der Jaezred Chaulssin fanden - über einen dummen Zufall - das Buch bei ihr und verstießen sie, angeblich wegen Hochverrats an der Stadt. Nur durch Zuspruch von Vater Zammzt wurde das Todesurteil in ein Verstoß abgemildet. Man zeichnete sie mit dem Mal der Ausgestoßenen, rote Tätowierungen ober- und unterhalb der Augen, sodass jeder, der ihr ins Gesicht blicken würde, erkannte, dass sie nun vogelfrei war. Jaelryn wusste, dass das Buch im Grunde nur eine Ausrede war. Vielleicht hatte sie mit ihren Taten irgendwann einmal jemanden zu sehr verärgert - und dieser jemand ergriff nun die Gelegenheit, sie loszuwerden, ohne dass man sie tötete.

Mit nicht mehr als ihren beiden Dolchen und der Kleidung, die sie am Leibe trug, wurde sie an die Grenzen von Ched Nasad begleitet und war nun auf sich allein gestellt. Das Bild des Drow an der Oberfläche aus dem Buch jedoch hatte sich ihr ins Gedächtnis gebrannt und sie wollte herausfinden, was es damit auf sich hatte. Also begann sie den Aufstieg an die Oberfläche.

Das Sonnenlicht brannte in den Augen und selbst bei Nacht konnte sie anfangs nur mit zusammengekniffenen Augen sehen, als sie auf den Ausläufern der Greypeak Mountains an die Oberfläche gelangte. Sie folgte in den nächsten Jahren den Ufern des Loagrann nach Westen zur Küste, bis sie schließlich vor rund einem Jahr in die Nähe von Waterdeep kam. Mittlerweile hatte sie herausgefunden, was das Bild des Drow zu bedeuten hatte. Es war Q'alryn Melarn, der mit einigen anderen den Fluch des Wedonai gebrochen hatte. Es gab nun "Dunkelelfen", sie sogar mit und zwischen den anderen Völkern leben konnten. Doch was auch immer er angestellt hatte, bei ihr, Jaelryn, hatte sich nichts verändert. Das direkte Sonnenlicht trieb ihr noch immer Tränen in die Augen, deren Pupillen sich durch die permanente Überbeanspruchung zu einem ungesunden Dauerrot verfärbt hatten.

Anfangs erkundete sie die Stadt Waterdeep nur Nachts im Verborgenen. Sie konnte sich nicht mehr in eine Kugel von Schatten hüllen, so, wie sie es noch in der Unterwelt hatte machen können und auch ihr Feenfeuer, das einzige, was ihr an "magischen" Kräften geblieben war, war recht nutzlos aber sie verstand sich dennoch, unentdeckt zu bleiben. Und tatsächlich, in der Stadt lebten wirklich eine Handvoll Dunkelelfen, sodass sie schließlich wagte, vor rund fünf Monaten, sich das erste Mal öffentlich zu zeigen. Sie hatte Glück. Die anderen hatten die Lanze schon gebrochen und sie selber hielt man auch mehr für eine jener Dunkelelfen, als wirklich für eine Drow und damit für eine Bedrohung. Sie lebte mehr schlecht als recht auf der Straße und überlebte von Münzen und Dingen, die sie stahl. Zu der hiesigen Unterwelt bauten sich zwar spärliche Kontakte auf, aber irgendwie war Waterdeep nichts für sie.

Als sie von der Stadt Neverwinter hörte, die gerade im Umbruch war und wo es hieß, dass man sich bei den "Aufräumarbeiten" einige Münzen verdienen konnte, setzte sie zur Überfahrt an. Die Reise bezahlte sie mit Gold, das sie anderen durch einfachen Taschendiebstahl gestohlen hatte.

Und hier war sie nun... in Neverwinter.

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